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"Besatzung" und "Widerstand" im Irak

Zwei Seiten - eine reaktionäre Medaille. Veranstaltung mit Vertretern der Arbeiterkommunistischen Partei Irak.

Samstag, 7. Februar 2004, 20:00 Uhr
Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstr. 80, München
Kleiner Saal, Eintritt 2 EUR


Eine Veranstaltung von: HaidhausenKolleg, Anarch@-Stammtisch mit freundlicher Unterstützung des AStA der GSU

Am Abend der Demonstrationen gegen die Nato-Sicherheitskonferenz wird im Eine-Welt-Haus eine Veranstaltung mit Vertretern der Arbeiterkommunistischen Partei des Irak (AKPI) stattfinden. Die Arbeiterkommunistische Partei ist eine kommunistische Gruppe aus dem Nordirak, die neben der offiziellen Kommunistischen Partei des Irak existiert. Im Gegensatz zu den meisten kommunistischen Parteien weltweit lehnt die Akpi einen positiven Bezug auf Kultur, Ethnizität oder Religion ab und vertritt eine klare antinationale Position. In der Veranstaltung soll es um die politische und gesellschaftliche Situation im Irak, im Spannungsfeld von US-amerikanischer Militärpräsenz und den Selbstmordanschlägen von Saddamanhängern und Islamisten andererseits, gehen. Die Akpi wendet sich sowohl gegen die US-amerikanische Besatzung, als auch den militärischen Widerstand dagegen. Im sogenannten "Widerstand" sieht die Partei eine Ansammlung von reaktionären Gruppen, die der menschlichen Emanzipation entgegenstehen. Ganz im Gegensatz zu Teilen der deutschsprachigen Linken, die einen Teil dieses Widerstands mit der Kampagne "10 Euro für den Irakischen Widerstand" unterstützt. Zur dieser Debatte um den "Widerstand" im Irak ist auf der Seite www.indynews.net schon ein Artikel veröffentlicht worden, in ihm wird auch die Schwesterpartei der Akpi, die Arbeiterkommunistische Partei des Irans und ihr Aufruf gegen die "10 Euro Kampagne", erwähnt. In der Wochenzeitung Jungle World erschien ein Interview mit einem Vertreter der Akpi: jungle-world

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