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haGalil in finanziellen Nöten

haGalil e.V. benötigt dringend Spenden zur Fortführung seiner wichtigen Informations- und Aufklärungsarbeit gegen Antisemitismus.

Die "Anständigen" in der Praxis- Der Fall haGalil

Der "Anti-Antisemitismus" der Etablierten hält einer konkreten Überprüfung nicht stand. Wie heißt es doch so schön: An ihren Taten sollt ihr sie erkennen. Während schöne Phrasen zum Thema Antisemitismus abgelassen werden, werden jüdische antifaschistische Einrichtungen wie haGalil Online von den "Anständigen" kalt ignoriert und finanziell ausgeblutet. HaGalil ist die größte jüdische Onlinezeitung in deutscher Sprache. Monatlich hat haGalil 280.000 Leser. Hagalil hat ein riesiges Bildungs- und Informationsangebot zum Judentum, zur Shoah und zum Antisemitismus. HaGalil@haGalil.com wird täglich erneuert und berichtet u.a. über die Aktivitäten der Neonazis. HaGalil blendet auch den akzeptierten Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft nicht aus. Der erste "Aufstand der Anständigen" im Jahr 2000 bescherte haGalil für eine Rubrik einen regelmäßigen Zuschuß aus einem "gemeinnützigen Topf". Seit Januar 2005 erhält haGalil keinerlei öffentliche Unterstützung mehr. Der Aufstand der Anständigen finanziert lieber Filmabende für Eingeweihte oder Buntstifte zum Ausmalen kleiner Davidsterne. Es gibt hunderte solcher Vereine, die seit dem Jahr 2000 Bundesmittel erhalten. Je weniger solche Vereine in Erscheinung treten, um so mehr Geld gibt es erfahrungsgemäß. Im Gegensatz dazu hat haGalil sich im Spektrum des organisierten Nazismus einen berüchtigten Ruf erworben. Gerade in den letzten Monaten war haGalil Opfer einer von Nazis angezettelten Prozeßwelle. Genau in einer solchen Situation entzieht ein Bundesministerium haGalil jegliche finanzielle Unterstützung. Das Projekt haGalil ist extrem gefährdet und die Macher starteten eine Spendenkampagne, deren Ausgang ungewiß ist. Der Fall haGalil zeigt deutlich, was von den "Anständigen" zu halten ist. Ihr "Anti-Antisemitismus" ist billiges Geschwätz, ihr Kampf gegen den Neonazismus Humbug sowie eine ständige Fabrikation von Eigentoren.

Aus: Der Aufstand der Unanständigen

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